WOB Naomi Gallagher
#1

Naomi Marianne Gallagher


Das Allgemeine
Vollständiger Name
Naomi Marianne Gallagher, so lautet jedenfalls der vollständige Name, auch wenn den eigentlich so gut wie niemand benutzt. Marianne ist sowieso so ein Name, den kaum jemand überhaupt kennt und der auch nur bei wenigen Verwandten zum Tragen kommt, wenn es dann mal wieder heißt, dass wir uns so lange nicht gesehen haben oder sowas in der Art, dann muss man natürlich sämtliche Zweit- und Drittnamen oder wie viele auch immer man hat, mit angeben. Warum? Das wüsste ich auch gerne, aber ich habe aufgehört, gewisse Dinge zu hinterfragen. Viel häufiger wird dann sowieso mein Spitzname benutzt – Nae. Sieht vielleicht abenteuerlich aus, wird aber einfach nur wie Nay ausgesprochen. Wie man es schreibt, ist einem eigentlich auch selbst überlassen.

Geburtsdaten
24.11.1990 - Hull

Herkunft/Wohnort
Hull – Bournemouth – Gevindish Road
In Hull bin ich geboren und auch aufgewachsen und ich habe es dort auch eigentlich sehr genossen, denn die Stadt war wirklich schön, direkt am Wasser, wenn auch eher indirekt am Meer. Mit 13 (2004) zog ich dann aber von dort weg, nach dem Tod meines Bruders, weil meine Eltern es dort nicht mehr aushielten – und ich genauso wenig. Natürlich war es nicht so einfach, gerade von den Freunden wegzuziehen, aber mein Dad bekam dann auch in Bournemouth einen Job angeboten, der es uns einfacher machte, diesen Schritt wirklich zu gehen. Es hat natürlich einige Zeit gedauert, bis ich mich wirklich wohl gefühlt und eingewöhnt hatte, aber mit dem Sport, mit dem Turnen, was ich dann wieder angefangen habe, da wurde es wirklich besser, und ich gewann langsam den Spaß daran wieder zurück.

Beruf
Turnerin
Mit 4 Jahren habe ich mit dem Kinderturnen angefangen und bin dann eben ständig beim Sport geblieben, habe bei nationalen Wettbewerben mitgemacht und dann nur mit 13 eine Pause eingelegt, die ich dringend nötig hatte, doch nach dem Umzug nach Bournemouth wollte meine Mum, dass ich wieder anfange, weil das Turnen, ob nun am Schwebebalken, auf dem Boden oder am Stufenbarren, das war völlig egal, mir einfach Spaß brachte und mir lag, und so kam ich eben auch wieder etwas mehr aus mir raus. Und dann steigerte ich mich auch immer mehr, nahm nicht nur an nationalen, sondern auch an internationalen Wettbewerben teil. 2009 nahm ich an der EM in Mailand teil und verlor ganz knapp die Bronzemedaille am Stufenbarren, aber das allein war schon eine Leistung für mich. 2011 folgte dafür dann die Silbermedaille am Stufenbarren in Japan und 2013 in Belgien die Goldmedaille im Bodenturnen, womit ich absolut nicht gerechnet hätte, weil ich mich doch immer mehr auf den Stufenbarren konzentriert hatte. Anfang 2014 zog ich mir dann bei einer sehr, sehr unglücklichen Landung einen Bänderriss zu, wo dann natürlich das Training und die Meisterschaft erstmal ausfielen. In der Zeit lernte ich dann eben auch meinen Freund durch die Physiotherapie kennen, verliebte mich eben und dann... war nichts mehr mit Job so wirklich, sondern eher Hausputz, Kochen und irgendwann eben Mutter werden...

Clubs
Wenn ich denn vernünftig aus dem Haus gekommen wäre, wäre ich auch vielleicht irgendwelchen Clubs beigetreten, aber momentan ist da eben nichts.

Das Persönliche
Familie
Vater:  Gary Gallagher | 54 Jahre
Mutter: Barbara Gallagher | 53 Jahre

Ich hab mich immer gut mit meinen Eltern verstanden und wir waren auch eigentlich immer ziemlich glücklich, haben Familienausflüge gemacht... Jedenfalls kam es mir so vor, bis dann das mit meinem Bruder passierte. Danach wurde meine Mutter einfach sehr anhänglich, wollte aber auch irgendwie mein Bestes, und ich habe mich dann irgendwie von ihr entfernt, das auch teils recht schroff, weil ich nicht damit klar kam, dass sie mich beinahe mit ihrer Liebe erdrückte. Mittlerweile haben wir ein relativ normales Verhältnis, würde ich sagen, telefonieren alle paar Wochen, seitdem sie 2012 wieder zurück nach Hull gezogen sind. Zu meinem Dad habe ich ein recht gutes Verhältnis, denn wir haben ähnlich um meinen Bruder getrauert und uns wortlos verstanden und das tun wir auch heute noch meistens, auch wenn ich eher weniger den Mund aufmache, beziehungsweise durch meinen (Ex-)Verlobten gar nicht mehr mit ihnen kommuniziere außer hin und wieder Telefongespräche eben...

Bruder: Kai Gallagher | 16 Jahre, gestorben 2014
Kai... er war wirklich ein toller Bruder, unheimlich lustig, hat mich zwar ein wenig geärgert, aber das gehört nun mal bei Geschwistern dazu, aber genauso hat er mich eben auch immer verteidigt, nur nach meinem 13. Geburtstag, da wurde er etwas anders, zog sich mehr zurück, wirkte trauriger und ich konnte ihn nicht wirklich aufmuntern. Und dann, eines Tages, ging er zum Rauchen in das Gartenhäuschen, spätabends. Ich hab ihm noch gesagt, dass er das nicht tun sollte, dass unsere Eltern sicher böse werden und er meinte nur, dass er mich lieb hat und ich das niemals vergessen soll, dann hat er mir seine Kette mit seinem ersten Plektrum gegeben undverschwand. Ich wachte etwa eine Stunde später auf und das Gartenhäuschen stand in Flammen. Zuerst dachten wir an einen Unfall, doch dann fanden wir die Abschiedsbriefe, die Untersuchungen wiesen auf Brandstiftung hin, also... nahm er sich das Leben. Noch heute vermisse ich ihn und trage die Kette fast immer – Zumindest habe ich das, bis mein Verlobter meinte, ich solle das nicht mehr tun.

Eigenschaften
fantasievoll, wortgewandt, ehrgeizig, loyal, leidenschaftlich, sportlich, ausdauernd, sinnlich, fürsorglich, tolerant

aufbrausend, eifersüchtig, ruhelos, beeinflussbar, devot, bindungsängstlich, sarkastisch, emotional, naiv, misstrauisch

Vorlieben
Schnee, Winter, Tätowierungen, Akzente, Äpfel, Tarantino-Filme, Kamine, Schokolade, Jahrmärkte, große Sofas, Skateboards

Abneigungen
Nüsse (Allergie), Ski-Fahren, Daily-Soaps, Gewalt, Verletzungen, eintönige Musik, Gewitter, Spinnen, Kaffee , Kochen (aber was muss, das muss eben...) , Spülen

Die Geschichte

… ich ein absolutes Wunschkind war? Meine Eltern wollten immer zwei Kinder haben und nach meinem Bruder hatte meine Mutter zwei Fehlgeburten. Deshalb wurde bei der vierten Schwangerschaft dann besonders aufgepasst, dass auch ja nichts passierte und ich gesund, wenn auch knapp drei Wochen zu früh auf die Welt kommen konnte.
… mein Bruder einfach voll stolz auf mich war? Total glücklich? Schon während der Schwangerschaft hat er immer mit mir gesprochen und dann später auch neben meinem Bettchen geschlafen, weil er Angst hatte, dass ich irgendwie verschwinden könnte. Das hat sich dann später ja wieder verändert, aber das ist so etwas, was ich immer wieder erzählt bekomme.
… ich mit vier Jahren dann mit dem Turnen angefangen habe? In dem Alter sah das eher noch nach rumrollen auf dem Boden aus, wobei man manchmal einen Ball in der Hand hatte oder sowas in der Art, aber es machte Spaß und wurde später auch immer ernster, wobei ich wirklich recht schnell einen Narren am Stufenbarren gefressen hatte.
… ich dann meinen ersten Wettkampf mit 8 Jahren hatte? Da ging es nicht wirklich so sehr ums Gewinnen, sondern eher darum, die Angst loszuwerden, vor Publikum sowas zu machen, dass man ruhig Fehler machen konnte, dass das nur menschlich war und auch alles um einen herum auszublenden, damit man sich auf seine Küren konzentrieren konnte. Mir hat es wirklich geholfen, denn jedes Mal, wenn ich auf die Matte steige, finde ich meine innere Ruhe und höre, wenn denn Musik läuft, eben nur auf die Musik und zieh mein Ding durch.
… mein Bruder mich mit 9 Jahren auf ein Skateboard stellte? Im Prinzip hat er mich quasi die Straße runtergeschubst und ich wusste nicht wie ich lenken sollte oder bremsen, also ratterte ich da runter, mit dem Kopf voran in einen Busch – Gott sei Dank hatte ich einen Helm an – wodurch ich mir den kleinen Finger brach und eine Gehirnerschütterung hatte. Mein Bruder bekam einen riesigen Anschiss, während ich kurz danach wieder auf dem Skateboard stand und lernte, zu fahren, weil es trotz Verletzung wirklich Spaß gemacht hat.
… Die Zurück in die Zukunft Filme mit meine absoluten Lieblingsfilme sind? Mein Bruder war von den Filmen total fasziniert und gab diese Begeisterung an mich weiter. Ich kann nicht mal genau sagen wieso, es war einfach so und noch heute schaue ich sie gerne, wenn auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge, weil ich eben immer an Kai denken muss.
… ich in der Schulzeit nie wirklich irgendwelche Probleme hatte? Ich hatte recht gute Noten und gerade durch den Sport auch gute Freunde, die ich dann zwar in Hull erstmal verließ, aber dann in Bournemouth auch wiederfand.
… ich damals einen wirklich guten Freund hatte? Ryan hieß er und wir waren Nachbarn und verstanden uns einfach auf Anhieb gut. Das war dann auch mein erster Kuss, aber wie das eben so mit 11,12 ist, einfach so ein Küsschen und irgendwie haben wir eben dann gemeint, dass wir später mal heiraten, wenn wir niemanden finden, der uns glücklich macht und sowas. Total banal eigentlich, aber das sind so Sachen, die ich nicht vergessen habe, auch wenn der Kontakt nach meinem Umzug so langsam abgebrochen ist, weil wir beide uns eben nicht mehr gesehen haben und damals was das auch mit Internet und Handys und alles in unserem Alter vor allem noch nicht wirklich präsent.
… Der Tag des Selbstmordes meines Bruders der schlimmste Tag meines Lebens war? Kann man sich wohl denken, oder? Es ist etwas, worüber ich nicht gerne spreche, auch mehr als zehn Jahre danach nicht, weil es eben verdammte Schmerzen bereitet. Ich vermisse Kai noch immer und ihn so früh zu verlieren, weil er es wollte, das war unheimlich... verletzend. Ich habe mir Vorwürfe gemacht, weil ich ihn nicht aufgehalten habe, ich habe ihm Vorwürfe gemacht, weil er mich einfach allein gelassen hat, und zwischenzeitlich denke ich das auch immer noch, auch wenn ich es besser weiß.
… meine Mutter mir zwar half, mir aber auch tierisch auf den Keks ging danach? Wir brauchten uns gegenseitig, aber ich brauchte auch nicht so viel von ihr, sodass sie mich mit ihrer Liebe erdrückte und das passierte fast ein paar Mal, was mich nur dazu gebracht hat, Abstand zu ihr zu suchen, was auch nicht ganz so einfach war.
… ich mich in Bournemouth relativ schnell eingewöhnte? Dabei half eben auch der Turn-Sport der sich dann von einem Hobby, einer Betätigung eben immer weiter entwickelte, den ich dann sogar professionell ausüben konnte, um mein Land in Wettbewerben zu repräsentieren.
… ich mit 15 dann meinen ersten Freund hatte? Wir haben uns durch den Turnsport kennengelernt, kamen relativ schnell zusammen, hatten dann auch nach wenigen Wochen unser erstes Mal miteinander, auch wenn es nicht gerade berauschend war, aber hey, ich hatte das hinter mir und danach wurde es ja auch besser. Wir blieben etwa eineinhalb Jahre zusammen, dann konzentrierten wir beide uns mehr auf den Sport und dann auch auf den Schulabschluss und es war keiner von uns dem anderen böse, was schon wirklich von Vorteil war.
… ich nach meinem Schulabschluss den Sport weitermachte und damit auch quasi mein Geld verdiente? Es waren eigentlich immer irgendwelche Wettbewerbe und 2009 die EM, das war meine erste und ich erinnere mich noch gut, wie aufgeregt ich war, als ich die Halle zum ersten Mal betrat. Richtig ehrfürchtig! Und dann die Wettbewerbe erst, als die Halle mit dem Publikum gefüllt war... Ich war 18 und da waren natürlich auch jüngere als ich, aber ich kam mir trotzdem teilweise wie ein kleines Kind vor mit riesigen Augen. Glücklicherweise hatte ich einen tollen Trainer, der mich beruhigt hatte und mir beigebracht hatte, alles um mich herum auszuschalten, sobald ich an mein Gerät trat. Das hat so gut funktioniert und wirkliche Chancen habe ich mir damals auch nicht ausgemalt, weshalb es eine riesige Überraschung war, dass ich auf dem vierten Platz gelandet bin. Ja, das war vielleicht keine Medaille, aber das war mir in dem Moment wirklich egal, denn ich war stolz auf das, was ich hinbekommen hatte.
… 2010 steckte ich dann in meiner zweiten Beziehung, Jason hieß er und wir lernten uns in einem Pub kennen, verliebten uns, stritten aber viel über irgendwelche Kleinigkeiten und an eine Abend war er dann auch dem Weg zu mir und kam einfach nicht an, weil er die Musik im Auto anscheinend zu laut hatte, den Krankenwagen nicht gehört hatte, sodass der aus Versehen in seine Seite rammte, als er, ohne zu schauen, die Kreuzung überfuhr. Es war Jasons Schuld, ganz klar, aber das änderte natürlich an dem Schmerz nichts, den ich mit mir rumtrug.
… ich danach versuchte nicht zu lang zu trauern und mich wieder einfach auf den Sport konzentrierte? Immerhin hatte das schon beim Verlust meines Bruders funktioniert, also hoffte ich darauf, dass es auch dieses Mal wieder funktionieren würde und anscheinend hatte es das getan, zumindest soweit ich das beurteilen kann.
… ich seitdem mit Beziehungen eher Probleme habe? Oder eher mit Gefühlen? Der eine ging freiwillig, der andere wurde genommen.... Irgendwie verlassen mich die Menschen, die ich liebe immer, egal auf welche Weise, also ist es einfacher, solch starke Gefühle gar nicht mehr zuzulassen. Jeder, dem man das sagt, sagt einem, dass das ungesund ist und nicht richtig, aber mir geht es gut damit und das ist die Hauptsache. Spaß konnte ich auch ohne Beziehung haben, so viel stand schon mal fest, und irgendwann würde ich auch wieder für eine Beziehung bereit sein.
… Mein Ehrgeiz und das Training sich dann 2011 in Japan auszahlten, als ich die Silbermedaille am Stufenbarren gewann? Natürlich habe ich darauf hingearbeitet, gut abzuschneiden, wollte auch eine Medaille gewinnen, aber es dann wirklich zu schaffen, das war schon wirklich.... ich kann das gar nicht beschreiben. Es war einfach ein atemberaubendes Gefühl, und das Telefonat mit meinen Eltern danach war nur Geheul meiner Mutter und Glückwünsche meines Dads, der mir dann sagte, wie stolz er auch mich wäre.
… ich dann bis zum Wettbewerb in Belgien wirklich hart trainiert habe? Aber auch an anderen Geräten oder eben auch am Boden, wobei es trotzdem so war, dass der Stufenbarren eigentlich meine Glanz-Disziplin war, bei der ich jede Menge Spaß hatte Bodenturnen war dann manchmal eher so... Aggressionsabbau, wenn man es so bezeichnen möchte, aber es machte ja trotzdem Spaß.
… ich dann eben genau im Bodenturnen die Goldmedaille 2013 in Antwerpen gewann? Völlig unerwartet, denn ich war anfangs gar nicht dafür angemeldet, wurde dann aber noch nachgeschoben durch einen Verletzungsausfall. Deshalb war es mir vermutlich auch egal, wie ich abschneide, weshalb ich da nicht so verbissen rangegangen bin wie an die anderen Sachen sondern eher locker, was wohl dann dafür gesorgt hat, dass ich keine Fehler gemacht habe und mit der Kreativität habe ich auch punkten können. Goldmedaille... ist immer noch irgendwie surreal.
… ich mir Anfang 2014 einen Bänderriss zuzog? Das war beim Training am Stufenbarren, ich habe meine Übungen gemacht, bin abgerutscht und dann ganz seltsam auf dem Boden aufgekommen, habe dann auch noch das Gleichgewicht verloren und dann spürte ich nur noch den Schmerz. Bänderriss. Ab ins Krankenhaus und mir war klar, dass das seine Zeit zum Heilen brauchte und eben auch jede Menge Physiotherapie, weil es eben nicht nur der Bänderriss war, sondern auch noch eine Überdehnung am anderen Knie, woran wir arbeiten mussten. Grandios, wirklich, aber ich wusste ja, dass ich das machen musste, damit ich später hoffentlich wieder dem Turnsport nachgehen konnte
… mein Trainer mir einen unglaublich guten, wunderbaren Physiotherapeuten beschaffte? Sein Name war Joshua Walters und er kümmerte sich wirklich gut um mich. Aber nicht nur das, denn er zeigte auch so Interesse an mir, wollte mich ausführen, was ich zuerst nicht wollte, weil das doch mehr so in Richtung Beziehung gehen könnte am Ende, aber irgendwann sagte ich doch ja. Wir landeten im Bett, fingen eine Affäre an, und dann wurde es doch zu einer Beziehung irgendwie, was ganz angenehm war.
… er mich dann im November 2015 fragte ob ich ihn heiraten würde? Ich habe ja gesagt. Warum? Weile es bequem war vermutlich, weil man das eben so machte, wenn man erwachsen wurde, weil man irgendwann eine Familie gründete und sowas alles.
… er mich zu dem Zeitpunkt schon von Familie und Freunden ziemlich isoliert hatte? Mittlerweile war er eben Leiter der Physiopraxis und ich eben sozusagen sein Heimchen am Herd. Ich war für den Haushalt zuständig, das Essen, auch wenn ich Kochen hasse, denn seine Frau gehörte nach Hause und nicht zur Arbeit. Das ging gar nicht, denn immerhin verdiente er genug, um uns gut zu versorgen und ich solle doch gar nicht erst an Arbeit denken und auch den Sport brauchte ich nicht mehr machen, denn ich würde mich ja eh nur verletzten... und ich? Ich hörte auch noch darauf, wollte ich ihn doch glücklich machen, damit er mich nicht auch noch verließ.
… ich ihn gar nicht wirklich geliebt habe? Gesagt habe ich ihm natürlich, dass ich ihn lieben würde, aber so wirklich der Wahrheit entsprach das nicht. Da war schon etwas, aber eben keine Liebe. Ich hatte nur einfach Angst, wieder alleine zu sein, niemanden mehr zu haben, der zu mir stand und sowas alles. Es war bequem, es tat mir gut, jedenfalls bis zu einem bestimmten Zeitpunkt.
… er mich im Dezember das erste Mal schlug? Nicht lang nach der Verlobung und ich war sehr, sehr geschockt, doch er entschuldigte sich gleich, versprach mir, dass er das nicht noch mal machen würde, doch das stimmte natürlich nicht. Es passierte immer wieder und ich ließ es mit mir machen aus Angst, am Ende allein zu sein.
… Er es jetzt im April wirklich auf die Spitze trieb? Er wollte mich zum Sex zwingen, weil wir seit Wochen nicht miteinander geschlafen hatten – wer konnte mir das wohl verübeln, dass ich da nicht gerade Lust zu hatte? - und wir ja so langsam mal die Babyplanung in Angriff nehmen sollten. Ich habe mich gewehrt und das auch relativ erfolgreich, nur danach ist er nur noch mehr ausgerastet und hat mich regelrecht verprügelt, mich dann einfach da liegen lassen und ist dann abgehauen. Ich habe mich irgendwann aufraffen können, habe das Nötigste und Wichtigste gepackt und bin abgehauen. Nur ohne Geld – denn das bekam ich ja auch nicht mehr – und ohne Auto war das alles nicht so einfach für mich, irgendwo hinzukommen... also stehe ich nun quasi vor dem Nichts.

Melderegister
Allgemeine Informationen:
Ich glaube, wenn dann kennt mich jemand, der am Turnsport Interesse hat, ansonsten bin ich ja eher von der Bildfläche verschwunden. Vielleicht ändert sich das ja nun, aber erst mal muss ich sehen, dass ich mir ein neues Leben aufbaue und versuche, wieder auf die Beine zu kommen.

In 10 Jahren sehe ich mich:
Vielleicht ja doch irgendwann glücklich? Die Hoffnung ist zumindest noch da, und vielleicht erlaube ich es mir ja doch irgendwann nochmal mich zu verlieben und gründe (freiwillig) eine Familie mit dem Mann an meiner Seite.

Der Kontakt
Darsteller: Missy Peregrym
Spieleralter: 26 und noch nicht tot
Spielername: Frau Ominöös aka Staff
Zweitscharaktere: Chloé Lalonde, Chuck Adams, Duncan Williams, Emily Sheehan, Erik Lundqvist, Faye Wilde, Flynn Zanders, Gregory Gibson, Greyson Bathurst, Holly Rhoen, Josephine Holifield, Juliette Nadeau, Keegan Albright,  Kian O’Connor, Kira Dowling, Logan Barnes, Louis Kent, Luc Vallincourt, Neil Brookins, Nicholas Knight, Pete Cole, Poppy Calloway, Romy Cotton, Roxie Hoyt, Rylee MacTavish, Samantha Amstell, Skye Fletcher, Vivian Morris, Wesley Heargraves, Yannic Prust, Yoshi Lemmon
Weitergabe: Nach Absprache
Gesuch: Nein, but as per usual: BEE's Okay

Made by Bell @TCP
Jump ' N ' Run

[Bild: bk8z17.png]
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#2
Ich finde sie wundervoll und daher gibt es ein ganz dickes Okay!!! Hug Unicorn Hearts

all through the night
I'll be awake and I'll be with you
All through the night this precious time when time is new.Oh, all through the night today knowing that we feel the same without saying.We have no past,we won't reach back,keep with me forward all through the night.And once we start the meter clicks and it goes running all through the night until it ends there is no end.
this precious time when time is new
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#3
Ich kümmere mich drum. Wahrscheinlich heute Abend! Love
[Bild: jenni%20sig.png]
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#4
Hallooo liebe Staff Love

Habe deinen Stecki gerade gelesen und finde ihn ganz wunderbar. Du hast so viele Details mit reingepackt und irgendwie denkt man direkt: Das hat Hand und Fuß xD Und es ist natürlich auch hochdramatisch Cry Die Arme! Bin gespannt, wie sie sich jetzt ein neues Leben aufbaut.
Also... kurz gesagt: Find ich gut! Grin Heart

Es ist nur eine Sache, die eigentlich nicht wirklich eine Erwähnung wert ist, aber weil es im Melderegister landet, dachte ich, dass du es vielleicht ändern willst. Bei dem 'in 10 Jahren sehe ich mich' schreibst du Folgendes:
Zitat:
Die Hoffnung ist das zumindest noch da, ...
Da ist ein 'das' zu viel, oder?! Kannst ja mal drüber schauen und Bescheid geben, dann bekommst du natürlich schleunigst dein WoB Smile
[Bild: jenni%20sig.png]
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#5
erstmal: Danke Love
hachja, armes Ding und so, aber die Idee besteht ja auch schon seit über nem Jahr, hatte also noch mehr Zeit zu reifen *hust*
Ich Depp xD das war dann so im Zug "du bist fertig, nur noch melderegister, SCHREIB!" und dann übersieht man sowas tüdelüüüü aber ist nun ausgebessert Grin
[Bild: f_zpsf951f30d.png]
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#6
Dann hier natürlich dein WoB. Wie es nun funktioniert, weißt du ja bestens Grin
Wünsche dir auf jeden Fall schonmal ganz viel Spaß mit deiner neuen Story Hug
[Bild: jenni%20sig.png]
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#7
Freigeschalten! Wink
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